Hellgrüner Hintergrund mit einem Paket, einem Geschenk, einer Einkaufstasche und einem EC-Kartengerät.

Online-Shop erstellen lassen: Die große eCommerce Checkliste – Vom guten Konzept bis zum Launch eines modernen Webshops.

Lesezeit: ca. 20 Minuten

 

Egal, ob du dein bereits bestehendes Ladengeschäft mit einem Online-Shop ins Neuland holst oder ob du ein komplett neues Business im Netz startest – dein neues Aushängeschild solltest du auf jeden Fall von Profis erstellen lassen. Doch auch zum Weg zum besten Webshop der Welt gibt es so noch einige Fallstricke, die du bereits vor deinem ersten Meeting mit deiner Digitalagentur aus dem Weg räumen kannst. In den nächsten 15 Minuten zeige ich dir, worauf du bei der Erstellung deines Online-Shops auf jeden Fall achten solltest.

 

Durch eine gute Planung sparst du dir später nicht nur eine Menge Zeit, sondern verhinderst auch böse Überraschungen beim Launch deines Web-Stores. Zusätzlich kannst du auch noch etwas Geld einsparen, da deine angeheuerten eCommerce-Experten diese Entscheidung einplanen und nicht extra überdenken müssen.

 

Schritt 1 zu deinem modernen Online-Shop: So findest du das passende Shopsystem

 

Shopsysteme sind wie Schuhe: es gibt scheinbar mehr als irgendein Mensch jemals benutzen könnte, nicht alle passen und gefallen jedem und trotzdem sind die meisten irgendwie gleich. Welches Shopsystem ist nun das richtige für dich? Hierzu solltest du folgende Dinge beachten, wenn du deinen Online-Shop erstellst oder planst:

 

Möchtest du ein Shopsystem mit angeschlossener Warenwirtschaft?

Manche Shops kannst du nahtlos an dein ERP-System anbinden, für andere muss eine individuelle Lösung erarbeitet werden. Vielleicht möchtest du deinen Shop auch von deinem ERP-System losgelöst betreiben. Je nachdem, wie ernst du es mit deinem ersten Shop meinst, solltest du eine spätere ERP-Anbindung zumindest als eine Anforderung einplanen, die sich bei stabilem Wachstum schnell als wichtig herausstellen kann.

 

Wie viele Artikel möchtest du gleichzeitig in deinem Online-Shop anbieten?

Ob du 100 oder 10.000 Artikel anbietest, hat einen großen Einfluss auf die Infrastruktur, die dein Shop später benötigt. Die Anzahl deiner Artikel musst du jetzt noch gar nicht bis auf das letzte Paar Socken in deinem Lager wissen – eine grobe Einschätzung der Dimensionen reicht hier vollkommen.

 

Wie viel Analyse soll dir dein Online-Shop abnehmen?

Hier gibt es auf dem Markt Systeme, die dir automatisiert monatliche Berichte über den Umsatz nach Artikeln, Zielgruppen oder Usern erstellen. Wer diese Berichte richtig zu lesen weiß, kann hier gegenüber der Konkurrenz punkten.

 

Wie aktiv ist die Community, für die du deinen Online-Shop erstellen lässt?

Niemand will eine aussterbende Technologie zum Standbein seines Businesses machen. Wird das Shopsystem deiner Wahl noch häufig verwendet? Gibt es ausreichend erfahrene Entwickler? Werden noch Updates und Plugins erstellt? All das wirkt sich nicht nur auf die Sicherheit deines Online Stores aus, sondern auch auf die Flexibilität und Zukunftsfähigkeit deines Geschäfts.

 

Wie sieht es aus mit Benutzer Rollen?

Wenn dein Shop gut läuft, wirst du ihn sicherlich nicht lange ganz allein betreuen. Wenn du z.B. einen Praktikanten oder einen Azubi mit der Website Pflege beauftragst, sollte dieser vermutlich nicht Einblick in alle Zahlen oder die Power, deinen Shop kurzerhand vom Netz zu nehmen, haben. Es ist also durchaus von Vorteil, wenn du ein Shopsystem nutzt, dass dir verschiedene Arten von Benutzerprofilen zur Verfügung stellt, sodass deine Angestellten gegebenenfalls nur das tun können, was sie sollen.

Unabhängig von deinem gewählten Shopsystem solltest du deine Digitalagentur oder Webagentur fragen, wie es mit der Unterstützung bei technischen Fragen aussieht und was du im Fall einer Störung oder einem größeren technischen Problem tun kannst. Hier macht es Sinn, sich im Vorfeld auf belastbare Betreuungsmodelle zu einigen. Denn ein Shopsystem ist anders als eine reine Website, im ausgewachsenen Status mit vielen unterschiedlichen Systemen und Portalen verknüpft.

 

 

Welche Shopsysteme kommen nun für deinen Online-Shop in Frage?

 

Shopware – der Alleskönner unter den Shopsystemen

Shopware ist aus gutem Grund eines der beliebtesten Open Source Shopsysteme im deutschsprachigen Raum. Es eignet sich wunderbar für einen Produktkatalog mit über 5.000 Artikeln und vielen Produktvariationen und bietet viele automatisierte Schnittstellen zu gängigen Marktplätzen und beliebten Tools. Es lässt sich mit dem richtigen Know-How außerdem wunderbar an jedes Business anpassen und wächst so auch mit deinem Webshop mit.

Falls du dich für dieses starke Shopsystem entscheidest, solltest du aber wissen, dass eine derart komplexe Software auch die nötige Manpower und Kompetenz benötigt. Die Installation, das Hosting und die Wartung solltest du hier also auf jeden Fall den Profis überlassen. Shopware ist dementsprechend mächtig, aber komplex.

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WooCommerce (WordPress) – für einfache und flexible Webstores

WooCommerce ist ein kostenloses Plugin der ohnehin schon kostenlosen Blog Software WordPress. Die Einrichtung und Pflege ist auf Anfänger ausgerichtet und nimmt daher nur wenig Einarbeitungszeit in Anspruch. WordPress kann bei vielen Anbietern einfach und vergleichsweise kostengünstig gehostet werden.

Der große Nachteil dieses Systems ist die Power: WordPress ist in allererster Linie ein Blogsystem und selbst mit dem umfassenden Plugin WooCommerce nicht für eCommerce optimiert. Dieses System lässt sich also nur für Online-Shops mit maximal 500 verschiedenen Artikeln empfehlen.

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Oxid eSales – das Urgestein in der eCommerce Branche

Oxid eSales konnte sich als Urgestein am Markt etablieren und ist in einer Open Source- und einer kostenpflichtigen Enterprise-Version erhältlich. Durch zahlreiche Plugins und einfach Anbindungen an bekannte Marketplaces wie eBay und Amazon lässt es sich einfach und schnell für jedes Business anpassen. Als eines der bekanntesten Shopsysteme ist es außerdem mit vielen beliebten Tools nahtlos kompatibel.

Da viele für die meisten User essentiellen Features wie umfassender Kundensupport im Laufe der Zeit hinter einer Bezahlschranke verschwanden, hat dieses System in den letzten Jahren stark an Popularität und Manpower innerhalb der Community verloren und wird daher oft nur von Webshopbetreibern mit dem nötigen Budget weiterempfohlen. Solltest du dir also mit Oxid einen Online-Shop erstellen lassen, schau dir vorher die Preise für die Updates ganz genau an.

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Magento – dein Webshop für eine internationale Fanbase

Falls du dir direkt ein internationales Publikum ausgesucht hast, könnte Magento das richtige Tool für dich sein. Dieses Shopsystem unterstützt dich direkt mit einem zuverlässigen Währungsumrechner und einer Rechts-nach-Links-Textunterstützung. Durch diese Features ist es besonders für etwaige Zielgruppen auf dem südostasiatischen und indischen Markt spannend.

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Shopify – The Shooting Star

Als Newcomer auf dem Markt gewinnt Shopify immer mehr Anhänger und überzeugt seine User vor allem durch ein einfaches Setup und eine einfache Pflege.

Anders als die anderen hier vorgestellten Shopsysteme ist Shopify keine Open Source Software und kann auch nicht selbst gehostet werden. Shopify wird in der Cloud gehostet und dort automatisch mit wichtigen Updates versorgt. Das heißt für dich: du hast mit Wartung und technischer Pflege absolut gar nichts zu tun und kannst dich entspannt zurücklehnen. Deinen Online Store kannst du hier mit einer Vielzahl an Plugins aus der sehr aktiven Community einfach an deine Bedürfnisse anpassen.

Da die Shopsoftware selbst und auch die meisten Plugins als monatliches Abo-Modell vertrieben werden, kann der Gesamtpreis für deinen Shop hier oft schnell und unerwartet steigen. Solltest du dir also mit Shopify einen Online-Shop erstellen lassen, kalkuliere im Vorfeld schon die Preise bei einem möglichen Shopwachstum mit ein. Wenn hier alles passt, gibt es keinen schnelleren Weg, sich einen performanten Online-Shop erstellen zu lassen.

*Ich bin zum Glück nicht famous genug, um von irgendeinem der genannten Marken gesponsert zu werden. Alle Namensnennungen sind hier also wirklich nur ernst gemeinte Ratschläge und niemand konnte sich in diese Liste einkaufen.

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Schritt 2 für deinen neuen Webshop: Zeige deine Produkte von ihrer besten Seite

Ein gut gegliederter Store sorgt nicht für für eine bessere Übersichtlichkeit für deine Kunden, sondern hilft dir auch bei der Suchmaschinenoptimierung. Generell gilt: Je einfacher du es deinen Kunden machst, desto mehr Verkäufe wirst du erzielen!

 

Hierbei ist es wichtig, dass du auch den späteren Pflegeaufwand deines Stores im Auge behältst: denn solange du nicht 100 Praktikanten für dich arbeiten lässt, ist deine Manpower auch im besten Fall eher begrenzt. Dieser Punkt ist wirklich wichtig: Produktbilder bzw. die Produktdarstellung später zu ändern, ist eine wirklich zähe und nervtötende Arbeit. Deshalb sei hier sehr kritisch, was Design und Workflow angeht.

 

Kategorien und Struktur

Wenn du Socken verkaufst, kannst du diese beispielsweise nach Anwendungsfall (“Sport”, “Wandern”, “Sneaker”), Design (“Motiv”, “Muster”, “Einfarbig”) oder Material (“Wolle”, “Stoffgemisch”, “Biobaumwolle”) kategorisieren. Du kennst deine Produkte natürlich am besten, aber deine Kunden sind eben noch keine Sockenexperten. Du solltest du hier in die Rolle eines Neukunden versetzen und überlegen, wie du deine Produkte am besten Strukturieren könntest, sodass jeder alle gesuchten Artikel schnell finden könnte. Außerdem könnten entsprechende Filter deinen Shop übersichtlicher machen. Auch wenn sich das hier so einfach anhört, so ist die richtige Strukturierung deiner Produkte ein Prozess, der eng mit dem Erfolg deines Online-Shops verknüpft ist. Plane hier also entsprechend Zeit ein.

 

Produktvarianten oder lieber doch nicht?

Wenn du ein paar Socken in Rot und Grün anbietest, kannst du dich dafür entscheiden, nur ein Produkt mit zwei möglichen Varianten anzulegen, oder diese als zwei vollkommen unterschiedliche Produkte zu behandeln. Hier kommt es vor allem auf deine spezifischen Produkte an, da beide Versionen zu mehr Übersicht oder Verwirrung führen könnten. Produktvarianten sind gerade bei großen Plattformen wie Amazon sehr beliebt und sind auch für die Suchmaschinenoptimierung vorteilhaft, da du die gleiche Produktbeschreibung nicht mehrfach verwendest. Auch der Pflegeaufwand ist in der Regel bei Produkten mit Varianten bzw. Attributen einfacher. Wenn du allerdings z.B. zum Start direkt nach der Erstellung deines Online-Shops nur wenige Produkte hast, die du zeigen kannst, bietet es sich eventuell an, aus grünen und roten Socken jeweils einzelne Produkte zu machen. Wenn du hier auch die Produktbeschreibungen variierst, kannst du auch mit wenigen Produkten deine Seite SEO-technisch gut positionieren.

 

 

 

Schritt 3 zu deinem Online-Business: Wie sieht’s aus mit deiner Lagerverwaltung?

Ob und wie du dein ERP-System an deinen Online-Shop anbinden möchtest, hast du dir hoffentlich in einem der früheren Schritte überlegt. Nun geht es für die Auswirkungen auf deine Kunden.

 

Was geschieht, wenn ein Artikel nicht mehr vorrätig ist? Soll es dann aus dem Shop verschwinden oder soll es weiterhin mit einem Hinweis auf eine längere Lieferzeit für deine treuen Fans verfügbar sein?

Hast du eventuell einen Vorteil davon, wenn dein Shopsystem dich darauf hinweist, wenn ein Artikel so gut wie nicht mehr vorrätig ist, oder findest du derartige E-Mail Benachrichtigungen eher störend, weil du eh immer genug Ware lagernd hast?

Was hier erstmal wie unwichtige Nebensachen klingt, kann das Vertrauen deiner Kunden weiter ausbauen oder gänzlich brechen: wer Produkte kaufen möchte und das Gesuchte nicht (mehr) findet, wird vermutlich woanders weiter suchen.

 

 

 

Schritt 4 zu deinem topaktuellen Online-Store: Woher kommt dein Geld und wohin gehen deine Waren?

 

Wenn du einen Kunden mit deinen tollen Socken gewinnen konntest, soll dieser natürlich auch nach der eigentlichen Kaufentscheidung weiterhin glücklich bleiben. Daher solltest du dir schon möglichst früh Gedanken über die Zahlungsabwicklung und den Versand machen.

 

 

 

Here comes the money!

 

Egal wie nett deine Kunden sind, sie sind grundsätzlich faul. Vielleicht schenken sie dir in den ersten Monaten deines Online Businesses auch nicht viel Vertrauen. Deshalb sind hier vertrauenswürdige und einfache Zahlungsoptionen besonders wichtig. Wenn du nur Kreditkartenzahlung anbietest, springen alle Sockeninteressierten ohne Kreditkarte ab und kaufen dann bei der Konkurrenz. Auch hier gilt: Je einfacher du es deinen Kunden machst, desto einfacher fällt es ihnen, ihr Geld in deinem Shop auszugeben.

Für die Zahlungsabwicklung hast du hier grundlegend zwei Möglichkeiten: du kannst mit jedem einzelnen Anbieter einen eigenen Vertrag abschließen oder dich den “großen” Abwicklungsdienstleistern anschließen, die oft zwar höhere Gebühren verlangen, dir aber auch viel Papierkram, Zeit und Nerven sparen. Dienstleister wie Klarna geben dir sogar die Sicherheit, dass du in jedem Fall dein Geld bekommst, auch wenn dein Kunde nicht zahlt. Die Händlergebühren schwanken hier von Anbieter zu Anbieter und es lohnt sich auf jeden Fall, beide möglichen Optionen zu vergleichen.

Zu den beliebtesten Zahlungsanbietern im deutschsprachigen Raum gehören zur Zeit Paypal, Sofort, die klassische Kreditkartenzahlung und auch die Neulinge Amazon Pay, Google Pay und Apple Pay. Zu den populärsten Zahlungsabwicklungsdienstleistern zählen Klarna und Novalnet.

Falls sich deine Zielgruppe in anderen Ländern aufhält, solltest du auf jeden Fall Zeit und Energie dafür verwenden, die vertrauenswürdigen und populären Zahlungsanbieter der jeweiligen Länder zu recherchieren.

 

 

 

Here comes the Papierkram!

 

Papierkram ist schon echt eine doofe Sache und bestimmt nicht etwas, worauf du dich bei der Eröffnung deines neuen Online-Shops freust. Aber wenn du deinen Webshop rechtssicher und Kundenfreundlich betreiben möchtest, gehört das nun mal dazu.

Nachdem deine Kunden ihre Ware bestellt und bezahlt haben, ist der Bestellvorgang, was Geld angeht, noch nicht abgeschlossen. An dieser Stelle solltest du dich Fragen, ob du deinen Kunden die Rechnung in Papierform zusammen mit ihrer Bestellung zukommen lässt oder ob E-Mails hier eher deinem Stil entsprechen. Beide Verfahren sollten rechtzeitig zum Launch deines Webshops vorbereitet werden.

Falls du auch noch ein Ladengeschäft betreibst, solltest du ebenfalls darüber nachdenken, ob die Rechnungen aus deinem Webshop einen eigenen Nummernkreis enthalten oder ob du beide Geschäftszweige an dieser Stelle nicht trennen möchtest. Dein Finanzamt bedankt sich an dieser Stelle für deine gewissenhafte Vorarbeit.

 

 

 

Wie kommen deine Waren zu deinen Kunden?

 

Versanddienstleister gibt es für jeden Zielmarkt und so gut wie jedes Budget. Mach dir im Vorfeld einmal Gedanken darum, ob Versandkosten bei dir immer oder ab einer bestimmten Summe inklusive sein sollen, du die Versandkosten immer 1:1 an deine Kunden weitergeben willst oder ob du hier durch einen kleinen Aufschlag noch einmal mitverdienen willst. Für die Versandkosten kann es ebenfalls relevant sein, wie viele Pakete du pro Jahr versenden wirst.

Es ist außerdem wichtig, dass du hier deinen Zielmarkt dir einmal geografisch einteilst: wirst du viel ins EU-Ausland versenden? Oder bewirbst du deine Produkte nur auf dem heimischen Markt? Hast du Fans in Übersee?

Manche Dienstleister haben auch noch zusätzliche Services wie einen klimaneutralen Versand im Portfolio, welche deinen Shop für deine Zielgruppe noch attraktiver aussehen lassen können.

Auch hier kannst du dich noch einmal in die Lage eines Kunden hineinversetzen, denn auch du hast mit Sicherheit schon einmal im Internet eingekauft. Gibt es einen Versanddienstleister, mit dem du als Kunde zufrieden warst? Oder hat dir schon mal jemand dein neues Keramik-Service als durchnässtes Paket einfach auf den Balkon geworfen?

Hole dir hier am besten Angebote von mehreren Versanddiensten gleichzeitig ein, damit du Pro und Contra eines jeden Angebots abwägen kannst.

 

 

 

Schritt 5 für deinen neuen Webshop: Wie sieht das nun aus mit den Gesetzen im Neuland?

 

Auch um dieses unangenehme Thema kommen wir leider nicht drumherum. Dieses wichtige Kapitel tut auch nur ganz kurz weh und danach kannst du dich wieder um die schöneren Aufgaben rund um deinen Online-Shop kümmern.

 

 

 

Rechtstexte sind doof, aber wichtig

 

Rechtstexte sind die langen und oft nicht so ganz verständlichen Texte, die von den meisten Usern sowieso ignoriert werden. Dennoch sind sie wichtig, weil sie dein Unternehmen und die Verantwortlichen für potenzielle Kunden transparent machen. Um das Ganze noch komplizierter zu machen, kommen je nach Rechtsform deines Unternehmens auch noch unterschiedlicher Pflichtangaben hinzu. Vor dem Start deines Webshops solltest du folgende Rechtstexte parat haben:

  • Impressum mit den wichtigsten Daten zu deinem Unternehmen
  • Datenschutzerklärung, die über alle Prozesse rund um den Online-Shop aufklärt
  • Widerrufsrecht und AGB, die erklären unter welchen Umständen ein Kaufvertrag zu Stande kommt und wie ein Kunde aus diesem wieder austreten kann

 

Zusätzlich musst du deine Kunden über Versandkosten und -dienstleister sowie Zahlungsmöglichkeiten aufklären. Hier reichen einfache aber umfassende Angaben.

All diese Informationen müssen von jeder Unterseite deines Webshops aus erreichbar sein. Als gängigste Lösung hat sich hier ein gut aufgeräumter Footer mit allen wichtigen Links durchgesetzt.

Das soll an dieser Stelle keine Rechtsberatung darstellen und im Zweifelsfall solltest du hier immer einen Profi engagieren, da sich einzelne Bestimmungen immer mal wieder ändern können. Einen ersten Anhaltspunkt, was mit welchen Zusatzinfos wo hingehört, bekommst du unter anderem in praktischen Vorlagen und Übersichten deiner lokalen IHK (hier ist z. B. die Übersicht zu diesem Thema der IHK NRW.)

 

 

 

Fazit: Einen guten Online-Shop erstellen zu lassen, ist nicht einfach und eine Menge Arbeit. Mit der richtigen Geschäftsidee, etwas Vorbereitung und guten Partnern ist der Weg zum Erfolg aber wesentlich einfacher.

 

Wenn du nun deine Hausaufgaben für alle 5 Schritte fleißig erledigt hast, bist du nun bestens vorbereitet auf die Wahl deines Shopsystems, den Aufbau deiner Produktseiten, deiner Lagerverwaltung und hast einen kurzen Überblick über wichtige Rechtsthemen immer im Hinterkopf. Die schlechte Nachricht gleich vorweg: all das hat für dich noch nicht ein Produkt verkauft. Aber: du bist jetzt bestens gewappnet, um eine kreative Agentur mit der Erstellung deines Webshops zu beauftragen und dort die richtigen Fragen zu stellen. Außer der Wahl deiner Lieblingsschriftart sollte dich nun nichts mehr überraschen und du kannst dich voll und ganz auf die spannenderen Aufgaben zum Launch deines Online-Stores stürzen!

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte. Ansonsten freue ich mich auf Meinungen und Feedback zu diesem Artikel und diesem Blog. Ich bin Katharina und du erreichst mich unter tach@vielfalter.digital oder telefonisch unter der +49 2041 3088070.

 

Wenn du magst, schau dir doch einige von den Online-Shops an, die ich mit unserer Agentur erstellt habe:

www.salz-mischer.de
www.creaflor-home.de
www.ohmybrand.love